Biografie

Biografie

Sándor Károlyi machte in letzter Zeit als Preisträger des Internationalen Nino Rota Wettbewerbs 2018 und als Semi-Finalist des Fitelberg Wettbewerbs 2017 auf sich aufmerksam. Höhepunkte im Jahre 2019 beinhalteten unter anderem die musikalische Einstudierung und Leitung von W. A. Mozarts « La Finta Giardiniera » mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker, die musikalische Leitung von G. Donizettis « Don Pasquale » beim Ticino Musica Festival in Lugano sowie seine Ernennung zum Chefdirigenten des Monferrato Classic Orchestra in Italien.

 Für das Jahr 2020 setzt er mit seinem Orchester einen programmatischen Fokus auf das romantische und post-romantische Repertoire mit Werken wie Claude Debussys « La Mer » und den « Bildern einer Ausstellung « von M. Mussorgsky/M. Ravel, auf das Beethovensche Werk zum Beethovenjahr 2020 beginnend mit Beethovens 9. Sinfonie, sowie auf Werke zeitgenössischer italienischer Komponisten.

Zusätzlich ist er im Sommer 2020 als Musikalischer Leiter von G. Rossinis «  Il Barbiere di Siviglia » beim Ticino Musica Festival in Lugano und « La Cenerentola » beim New Generation Festival in Florenz engagiert.

 Nach einem Klavierstudium am Genfer Konservatorium und Dirigierunterricht bei Piero Bellugi in Florenz studierte er von 2009 bis 2016  am Konservatorium Wien (Prof. Georg Mark) und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (Prof. Johannes Wildner) wo er seine Bachelor und Master Diplome mit Auszeichnung erhielt. Wesentliche Impulse im Dirigieren erhielt er von Prof. Sophie Rachlin, bei der er auf Empfehlung von Mariss Jansons studierte.

Sándor Karolyi stand als Dirigent bisher am Pult des ORF Radio Symphonie Orchesters Wien, des Budapest Symphonie Orchesters MAV, des Orchestre des Pays de Savoie, des INSO Lviv und des Orchestre de Dijon Bourgogne mit Werken wie Strawinskis "Der Feuervogel", Beethovens 9. Symphonie und Orffs Carmina Burana. Als Operndirigent sammelte er zudem Erfahrung als musikalischer Leiter von J. Strauss’ « Die Fledermaus », W. A. Mozarts « Le Nozze di Figaro », und « Cosi fan tutte », G. Verdis « Nabucco », H. Purcells « Dido and Aeneas », G. Donizettis « Lucia di Lammermoor » und G. Puccinis « La Bohème ».

Assistenzen führten ihn bislang unter anderem zur Zusammenarbeit mit Gábor Takács-Nagy, Ingo Metzmacher und Julian Rachlin.

Hier war er etwa am Genfer Opern Haus, der Volksoper Wien, bei den Salzburger Festspielen und beim Verbier Festival tätig und durfte Produktionen wie R. Wagners » Rheingold » und « Die Walküre », C. Orffs « Carmina Burana » sowie G. Mahlers 2. Und 8. Sinfonie mit betreuen.

Im Bereich der zeitgenössischen Musik dirigierte er bislang zum zehnjährigen Jubiläum der vier neuen Säle des Musikvereins die Uraufführung von Johannes Berauers "Fanfare" mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker.

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